Der Buchsbaumzünsler – ab März Buchsbäume auf Gespinste und Raupen untersuchen

Belastetes Schnittgut kompostieren

Der aus Ostasien eingeschleppte Buchsbaumzünsler ist im gesamten Landkreisgebiet verbreitet und verursacht Fraßschäden an Buchsbäumen. Um ihm Einhalt zu gebieten, empfiehlt es sich, ab März Buchsbäume auf Gespinste und Raupen zu untersuchen. Auch grüne Kotkrümel, zusammengesponnene Blätter sowie Fensterfraß an den Blättern deuten auf Befall hin. Die Gespinste sollten herausgeschnitten und die Raupen abgesammelt werden.

Ein früher Rückschnitt des Buchses ist bereits im März empfehlenswert, da dadurch bereits ein großer Teil der überwinterten kleinen Raupen entfernt und somit die Ausgangspopulation stark dezimiert wird. Außerdem reduziert dies auch den Befall mit dem Buchsbaumblattfloh.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Tübingen weist darauf hin, dass das Schnittgut regulär kompostiert werden kann. Lediglich Ende Mai und Mitte August, wenn die Larven bereits ausgewachsen sind, könnten sich diese auch an bereits abgeschnittenen Ästen noch zu Faltern entwickeln.

Um dies mit Sicherheit auszuschließen, kann das Schnittgut in diesen Zeiträumen zunächst in eine Tüte verpackt und für einige Tage in der Sonne liegen gelassen werden, um es anschließend auf den Kompost zu geben.

Informationen zum Thema findet man unter www.abfall-kreis-tuebingen.de/buchsbaum-reisig/

Korrektur

Laut dem veröffentlichten Text auf der Titelseite vom Amtsblatt letzter Woche kann dem Landratsamt Tübingen zufolge das belastete Schnittgut des Buchsbaumzünslers auf den Häckselplätzen im gesamten Landkreis angeliefert werden. Unser Häckselplatz in Dettenhausen gehört allerdings nicht zum Landkreis Tübingen, sondern zum Landkreis Böblingen. Wie auch auf dem Schild am Eingang des Häckselplatzes darauf hingewiesen, darf der Buchsbaumzünsler hier nicht entsorgt werden.

Wir bitten um entsprechend Beachtung!

Direkt nach oben